Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
Im Rahmen eines Chorprojekts an den Meilemer Jazznächten traf der Gospelchor Kantorei Meilen am letzten August-Wochenende auf Marianne Racine, Jazzsängerin, Pianistin und Komponistin.

Gemeinsam mit zahlreichen Projektsängerinnen und -sängern erarbeitete die Gruppe am Samstag in einem Workshop ein vielseitiges Repertoire. Marianne Racine brachte ihre musikalische Erfahrung, ihre Offenheit und eine ansteckende Portion Begeisterung mit.
Beim Einstimmen und beim Aufbau der Songs «God Bless the Child», «Throw It Away» und «Masters of War» führte sie den Chor in das «Circle Singing» ein. Dabei bekam das gemeinsame Singen ganz buchstäblich eine neue Dimension: Aus vielen einzelnen Stimmen entstand ein grosser, lebendiger Klangkreis.
Die Begegnung war geprägt von aufmerksamem Zuhören, gegenseitiger Inspiration und der Freude am gemeinsamen Musizieren. Und wie es sich für einen Workshop gehört, blieb es nicht beim Üben: Die erarbeiteten Stücke erklangen am Sonntag im Jazzgottesdienst in der reformierten Kirche. Unter der Leitung von Pfarrer Marc Stillhard entstand eine besondere Verbindung von Wort, Musik und Gemeinschaft. Der Leitgedanke «Wer Ohren hat zu hören, der höre» war eine Einladung, genau hinzuhören, der man gerne folgte. Am Piano begleitete der bekannte Jazzpianist Raphael Jost den Gottesdienst, unterstützt von Chorleiterin Agnes Suszter-Gautschi an der Querflöte. Marianne Racine lud auch die Gemeinde zum Circle Singing ein. So wurde aus dem Zuhören kurzerhand ein Mitmachen, und für einige Momente fanden alle zu einer gemeinsamen Klangwelt zusammen.
Zum Abschluss erklang «Joyful, Joyful» aus dem Film «Sister Act 2» – ein passender Song für diesen fröhlichen und verbindenden Gottesdienst.
Ein herzliches Dankeschön gilt Marianne Racine für ihre inspirierende Leitung und Agnes Suszter-Gautschi, der Chorleiterin des Gospelchors Kantorei Meilen, für ihre engagierte musikalische Leitung. Ebenso allen Projektsängerinnen und -sängern sowie den weiteren Beteiligten, die dieses besondere Jazzwochenende möglich gemacht haben. Es war ein Wochenende mit viel Musik, Begegnung und so manchem Ton, der noch lange nachklingen dürfte.