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Badi Steinrad: Urnenabstimmung am 18. Juni über Zusatzkredit und Initiative

Verschiedene Gründe haben zu Verzögerungen in oben genanntem Projekt geführt. Am 18. Juni kommt es jetzt zur Urnenabstimmung über den Zusatzkredit und eine Initiative.

Die 2017 an der Gemeindeversammlung beschlossene Badisanierung und Erweiterung für knapp 3 Mio. Franken hätte nach der Seestrassenverschmälerung ab 2020 – 2021 erfolgen sollen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass z. B. wegen der Behindertentauglichkeit, Ausstattungen und anderen Verbesserungen sowie der Bauteuerung (rund 300’000 Franken) ein Zusatzkredit von rund 570’000 Frankennötig wird, um das Projekt umzusetzen. Dieser hätte im März einer Urnenabstimmung unterbreitet werden sollen. Weil am 21. November die Initiative «schöneres Steinrad» eingereicht worden ist, verzögert sich der Entscheid. Darüber war bereits an der Gemeindeversammlung im Dezember orientiert worden.

Die «anregende» Initiative ist von fünf Stimmberechtigten unterzeichnet und verlangt «die Einstellung des Bauvorhabens Garderobengebäude mit Kiosk sowie Erweiterung und Sanierung des Strandbades Steinrad». Es soll eine Neuprojektierung erfolgen. Der Gemeinderat hat diese Initiative im Februar als gültig erklärt.
Da sich diese beiden «Vorlagen» gegenseitig ausschliessen, können gemäss Kantonsverfassung die Stimmberechtigten über beide Vorlagen abstimmen und angeben, welche sie bevorzugen. Somit wird der Antrag des Gemeinderats (Zusatzkredit) der Initiative im Sinne einer Variantenabstimmung am 18. Juni an der Urne demokratisch-sportlich gegenübergestellt. Bei einer Annahme des Zusatzkredits und der Initiative entscheidet die Stichfrage. Würden beide Varianten abgelehnt, käme es aufgrund des rechtskräftig bewilligten Kredits zu einer bescheidenen «Pinselrenovation» des Garderobengebäudes.
Ein Kioskneubau wäre nicht mehr möglich. Hingegen wäre die bereits vollzogene Erweiterung nach der Verschmälerung der Seestrasse sinngemäss abzuschliessen.
Eine Annahme der Initiative würde bedeuten, dass die ganze Planung bei «Null» beginnt. Konkret wären das neue Studien, allenfalls ein Projektierungskredit und eine weitere Abstimmung je nach Kredithöhe an der Gemeindeversammlung oder an der Urne.
Mit diesem Vorgehen wird erreicht, dass die zeitlichen Verzögerungen möglichst klein bleiben. Im Beleuchtenden Bericht zur Urnenabstimmung werden die Details für den Zusatzkredit erläutert und die Initianten werden ihre Gründe darlegen. Dieser wird ab April vorliegen.
Der Urnenabstimmung wird von der Gemeinde beantragt, den Zusatzkredit von 570’000 Franken zu genehmigen und die Initiative abzulehnen.

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Damit man auch in Zukunft eine sichere und leistungsfähige Infrastruktur nutzen können, erneuert das kantonale Tiefbauamt seit Ende Mai 2023 auf der Forchstrasse im Abschnitt zwischen Herrliberg und Wetzwil den Fahrbahnbelag, die Randsteine sowie Teile der Entwässerungsleitungen. Zudem werden kleinere Werkleitungsarbeiten ausgeführt. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss aus Gründen der Einbauqualität des Belags und der Arbeitssicherheit die gesamte Strecke zwischen der Schlattstrasse und Lindenstrasse inklusive der Einmündung Arbachstrasse komplett gesperrt werden. Die Vollsperrung beginnt am Montag, 9. Oktober, 06.00 Uhr, und dauert bis Montag, 16. Oktober 2023, 06.00 Uhr.
Für
die Belagsarbeiten ist trockenes Wetter erforderlich. Bei ungünstiger Witterung kann sich die Sperrung entsprechend verlängern. Für den motorisierten Individualverkehr ist eine Umleitung über die Berg und Habüelstrasse signalisiert. Der Fuss und Veloverkehr kann den Baustellenbereich auf dem Trottoir passieren oder wird lokal umgeleitet. Die Zufahrt zu den Liegenschaften im Baustellenbereich ist während dieser Zeit nicht gewährleistet. Es stehen jedoch Ersatzparkplätze zur Verfügung. Die betroffenen Anwohnenden erhalten dazu ein separates Informationsschreiben.
Damit
der Zeitplan von einer Woche eingehalten werden kann, müssen auch Arbeiten ausserhalb der üblichen Arbeitszeiten (Samstag, Sonntag, über Mittag oder in der Nacht) ausgeführt werden. Es wird alles daran gesetzt, die Lärmbelastung auf ein Minimum zu beschränken.


Öffentlicher
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der Vollsperrung wird die Buslinie 974 via Rebhalden/Langacker/Bergstrasse umgeleitet. Die Haltestelle Rietli wird an die Rebhaldenstrasse verschoben. Die Haltestelle Wetzwil kann nicht bedient werden. Bitte beachten Sie auch die Informationen an den Haltestellen und in den Bussen.

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