Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Traditioneller 1.-Mai-Anlass der SVP/BGB Meilen

Der diesjährige 1.-Mai-Anlass punktete mit mehreren Elementen: Einem Top-Referenten, gutem Essen, blauem Himmel und Aussicht auf See und Berge.

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SVP-Kantonsrat und -Fraktionspräsident Tobias Weidmann durfte sich über aufmerksames Publikum freuen. Foto: zvg

Viele Mitglieder und Gäste konnten diesem Angebot nicht widerstehen und folgten der Einladung an den traditionellen Polit-Anlass, der im Garten von Ammann Gartenbau AG in Toggwil stattfand.

André Richard begrüsste als OK-Chef alle Anwesenden und insbesondere die Kantonsräte Tobias Weidmann (Referent), Domenik Ledergerber und Marion Matter.

Der in Hettlingen wohnhafte Präsident der SVP-Kantonsratsfraktion, Tobias Weidmann, sagte, es sei ihm eine Ehre, an diesem schönen Ort hoch über dem Zürichsee eine 1.-Mai-Rede halten zu dürfen. Top vorbereitet, präsentierte er den konzentriert zuhörenden Gästen Fakten. Meilen könne stolz sein: Nicht umsonst habe Meilen, ein über 1100-jähriges Dorf, mit 22 Prozent den höchsten Anteil an über 65-jährigen Einwohnerinnen und Einwohner, welche die aussergewöhnliche Wohnqualität schätzen: «Damit das so bleibt und die Schweiz nicht zu einem Armenhaus verkommt, müssen wir Sorge tragen und der Nachhaltigkeitsinitiative zustimmen.» Der Bundesrat habe 2007 vor der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit eine Nettozuwanderung von maximal 10’000 Personen pro Jahr prognostiziert. Netto würden aber rund 100’000 Personen pro Jahr in die Schweiz kommen: «Deshalb oder trotzdem hat die Schweiz das geringste Wirtschaftswachstum in ganz Europa. Ein Viertel der gesamten Wirtschaftsleistung geht in den Sozialstaat, nur ein Drittel der Sozialhilfe geht an Schweizer, und 80 Prozent der Asylanten leben von der Sozialhilfe.»

Obwohl die Schweizer die Arbeitslosenkasse nach dem 2. Weltkrieg aufgebaut haben, gehe heute die Hälfte aller Zahlungen an Ausländer. Bis 2050 müsse ein Bevölkerungswachstum auf 10 Millionen genügen. In einem Land wie der Schweiz mit sehr guten Sozialleistungen führe eine freie Zuwanderung ins Verderben, wie bereits Nobelpreisträger Milton Friedman gewarnt habe. «Wer kommt, empfängt umgehend alle Leistungen, obwohl er gar nichts einbezahlt hat. Dies wird je länger je mehr unsere finanziellen Möglichkeiten überfordern», sagte Tobias Weidmann.

Im Anschluss an das spannende Referat liessen es sich die Besucher nicht nehmen, an einem Betriebsrundgang durch die Ammann Gartenbau AG teilzunehmen. Der Präsident dankte allen Helfern für die gelungene Organisation und für die ausgezeichnete Verpflegung mit Entrecôte, Wurst, feinen Salaten, Brot und Wein.

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