Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
Das sommerliche Wetter lockt mit Sonne, Badeausflügen und Aktivitäten im Freien. Gleichzeitig ist die Haut verschiedenen Belastungen ausgesetzt.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu Sonnenbrand, vorzeitiger Hautalterung, Pigmentstörungen und Sonnenallergien führen. Bei Menschen mit Rosazea können sich Rötungen verstärken, zudem können Herpesinfektionen aktiviert werden. Langfristig erhöht übermässige UV-Strahlung das Risiko für Hautkrebs.
Wind kann zu Trockenheit führen
Auch Wind kann die Haut belasten. Er entzieht ihr Feuchtigkeit, wodurch Trockenheit, Spannungsgefühle und Rötungen entstehen können. Besonders empfindliche Haut sowie Neurodermitis und Rosazea reagieren häufig mit einer Verschlechterung der Beschwerden.
Beim Baden im See können Zerkarien («Entenflöhe») eine juckende Badedermatitis verursachen. Auch Blaualgen können Hautreizungen auslösen. Darüber hinaus sind Schnittverletzungen durch Muscheln oder Steine sowie Insektenstiche durch Mücken und Bremsen keine Seltenheit.
Pflanze plus Sonne gleich phototoxische Reaktion
Im Garten drohen kleinere Verletzungen durch Dornen und Hautreizungen durch bestimmte Pflanzen. Manche Pflanzen können in Verbindung mit Sonnenlicht phototoxische Reaktionen mit Rötungen oder Blasenbildung hervorrufen. Zudem sollte auf Insektenstiche und Zeckenbisse geachtet werden.
Ein konsequenter Sonnenschutz, regelmässige Hautpflege, geeignete Kleidung und das Vermeiden bekannter Auslöser helfen, sommerliche Hautprobleme zu reduzieren und die Haut gesund zu erhalten.
/Dr.med. Petra Becker Wegerich Fachärztin FMH Dermatologie, Dermatochirurgie Lasertherapie fmCH, Ästhetik- und Laserzentrum Zürichsee AG