Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Frühschoppen der katholischen Kirchenpflege

Im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst vom 10. September lädt die Kirchenpflege um 11.30 Uhr alle Interessierten zum Frühschoppen ins Martinszentrum ein.

Als Gäste werden begrüsst Christiane Talary und Barbara Acklin von der Geschäftsstelle katholischer Frauenbund Zürich.

Frauenförderung dank Netzwerk

Das Thema: «Frauen für Frauen» in Meilen.  Der frühere katholische Frauenverein in St. Martin Meilen hat sich schon vor längerer Zeit aufgelöst, ein Fonds besteht jedoch weiterhin. Zahlreiche Frauenvereine am Zürichsee bekunden Mühe, die Vorstandschargen neu zu besetzen oder generell neue Mitglieder zu motivieren. In der katholischen Kirchgemeinde Maria Hilf Zürich-Leimbach existiert ein neues Modell, über welches Christiane Talary als Kirchenpflege-Präsidentin am Frühschoppen berichten wird.

Der katholische Frauenbund verfügt über ein riesengrosses Netzwerk für Frauen, insbesondere auch in den Kirchgemeinden. Heute liegt der Fokus auf der Frauenförderung (Bildung, Kultur, Spiritualität). Barbara Acklin gibt Einblick, wie sich die Organisation entwickelt, um für die Zukunft fit zu sein. Vereinsstrukturen haben es zurzeit schwer, da sind neue Ideen gefragt! Die Zielgruppe sind Frauen im Erwerbsleben, also nach der Firmung und vor der Pensionierung.

Ein Hospiz für schwerkranke Kinder und ihre Familien

In einem zweiten Kurzreferat stellt Jürg Herren, Präsident der Stiftung Kinderhospiz Schweiz, das Neubauprojekt «Flamingo» in Fällanden (ZH) vor. Die Stiftung will mit dem Aufbau und Betrieb eines neuen stationären Kinderhospizes für betroffene Familien ein dringend benötigtes Entlastungsangebot schaffen und damit eine existierende Lücke im Gesundheitssystem schliessen. Die professionelle Pflege und Betreuung, verbunden mit geeigneter Infrastruktur, soll den Betroffenen eine Auszeit von der permanenten Ausnahmesituation anbieten.

In der Schweiz leben weit mehr als 5000 Kinder mit lebenslimitierenden Erkrankungen. Meist werden die Kinder von ihren Familien rund um die Uhr, d.h. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, liebevoll gepflegt und umsorgt. Auf einem ideal gelegenen Grundstück, das der Stiftung zu vorteilhaften Konditionen im Baurecht von der römisch-katholischen Kirchgemeinde Dübendorf angeboten wurde, wird ein Gebäude mit acht Pflegezimmern für Kinder und Jugendliche und sechs Familieneinheiten geplant.

Wenn sich dem ambitionierten Vorhaben keine grösseren Schwierigkeiten in den Weg stellen, können ab Ende 2024 Aufenthalte zur Entlastung betroffener Familien angeboten werden. Die katholische Kirchgemeinde Meilen unterstützt dieses Projekt finanziell in der laufenden Legislatur für Bau und anschliessendem Betrieb mit einem jährlichen Betrag aus dem Vergabetopf.

Man darf sich freuen auf einen regen Meinungsaustausch am Frühschoppen. Für herbstliche Verpflegung mit Weisswurst, Brezen und Trank ist gesorgt.

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