Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Feuerwehr-Einstellhalle soll bis Ende 2024 fertig sein

Vor gut sechs Jahren wurde die neue Feuerwehr-Einstellhalle an der Bruechstrasse vom Stimmvolk bewilligt. Seit letzter Woche steht nun ein Kran auf dem Bauplatz.

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Wie die Gemeinde Meilen auf Anfrage des Meilener Anzeigers mitteilt, sollen die Baumeisterarbeiten nach der Sommerpause weitergeführt und im Laufe des 1. Quartals 2024 beendet werden: «Sowohl das Baurekursgericht als auch das Verwaltungsgericht haben einen von einer Nachbarin verlangten Baustopp abgelehnt.» Die Verfahren seien jedoch noch nicht abgeschlossen, da die Gerichte noch weitere Punkte behandelten. Wie viel Zeit für die Beurteilung der offenen Punkte noch benötigt wird, ist unbekannt. Sicher sei jedoch dies: «Es liegt eine rechtsgültige Baubewilligung vor, und wir bauen.» Die Fertigstellung des Gebäudes ist gemäss Auskunft der Gemeinde auf November 2024 geplant.

Eine lange Vorgeschichte

Die Geschichte der Feuerwehr-Einstellhalle mit Untergeschoss und zwei Dienstwohnungen im Obergeschoss reicht weit zurück. Im Jahr 2016 hatte die Dezember-Gemeindeversammlung die Umzonung der fraglichen Parzelle an der Bruechstrasse (neu Bruechstrasse Nr. 33/35) von der Wohnzone in die Zone für öffentliche Bauten gutgeheissen, um den Weg für das Projekt freizumachen. Die Meilemer unterstützten dann das damals knapp vier Millionen Franken teure Projekt in der unmittelbaren Nähe des Feuerwehr-Hauptgebäudes 2017 auch an der Urne. Geplant war die Fertigstellung von Halle und Wohnungen zwei Jahre später.

Im Februar 2018 erteilte die Meilemer Baubehörde die Baubewilligung für die Feuerwehr-Einstellhalle, wogegen indes eine Nachbarin Rekurs erhob. Sie erhielt vom Zürcher Baurekursgericht Recht. Seither musste das Projekt überarbeitet werden.

Kredit soll eingehalten werden

Die räumliche Situation bei der Stützpunktfeuerwehr Meilen ist schon seit Jahren unbefriedigend. Aktuell sind diverse Fahrzeuge in verschiedenen Aussendepots untergebracht, was zwar das Platzproblem entschärft, aber weder praktisch noch effizient ist. Betreffend Baukredit erklärt die Gemeinde, davon auszugehen, dass der Kredit eingehalten wird: Die Kosten wurden ursprünglich (2016) auf 3,93 Mio. Franken veranschlagt. Mit Teuerung (Stand April 2022) beträgt der Kredit heute rund 4,52 Mio. Franken mit einer Kostenungenauigkeit von 10 Prozent. Ausserdem wird das Dach mit einem vom Gemeinderat noch zu sprechenden Zusatzkredit für die Installation einer Solaranlage vorbereitet.

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