Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
Über 100 für das Schwimmfest angemeldete Kinder, strahlende Gesichter und ein Quartier, das bis in die Nacht feierte: Das 101. Schwimm- und Quartierfest des Quartiervereins Feldmeilen bewies einmal mehr, weshalb dieser Anlass seit Generationen zum Sommer in Feldmeilen gehört.
Bereits am Freitagabend rückte das freiwillige Aufbauteam an und legte den Grundstein für das Fest. Dank zahlreicher freiwilliger Helferinnen und Helfer konnten die verbleibenden Aufbauarbeiten am Samstagmorgen zügig abgeschlossen werden. Ein kurzer Regenschauer über Mittag sorgte zwar für einen kleinen Unterbruch. Danach blieb es jedoch trocken, und in der Badi Feldmeilen machte sich Feststimmung breit.
Schwimmfest mit neuer Streckenführung
Pünktlich um 15.00 Uhr begrüsste QVF-Präsident Patrick Schmid die über 100 angemeldeten Kinder sowie deren Eltern, Grosseltern und zahlreiche weitere Familienangehörige zum traditionellen Schwimmfest.
Der aussergewöhnlich tiefe Wasserstand des Zürichsees stellte das Organisationskomitee in diesem Jahr vor eine besondere Herausforderung: Das Nichtschwimmerbecken konnte nicht genutzt werden. Kurzerhand wurde der Schwimmwettbewerb deshalb auf den See verlegt und mit einer Start- und Ziellinie neu organisiert. Eine sehr gute Lösung, die bestens funktionierte.
Den Auftakt machten wie gewohnt die mutigen Kindergartenkinder, die sich tapfer durch die kleinen Wellen kämpften. Anschliessend folgten die Schülerinnen und Schüler nach Klassen eingeteilt, lautstark angefeuert vom Steg aus. Für die professionelle Zeitmessung sorgte auch in diesem Jahr der Schwimmclub Meilen, der den QVF tatkräftig unterstützte und damit wesentlich zum reibungslosen Ablauf beitrug.
Massenstart begeistert Jung und Alt
Ein besonderes Highlight folgte nach dem Wettschwimmen der 6. Klassen: Erstmals gingen Erwachsene sowie ehemalige Schülerinnen und Schüler aus Feldmeilen gemeinsam bei einem grossen Massenstart ins Wasser. Die Begeisterung war gross und zeigte auf schöne Weise, dass das Schwimmfest längst nicht nur die Kinder, sondern ebenso frühere Generationen zu begeistern vermag.
Spiel, Genuss und Musik bis in die Nacht
Auch bis zur Preisverleihung blieb in der Badi keine Minute Zeit für Langeweile. Die Kinder liessen sich beim Tattoo-Spraying fantasievoll verzieren oder stellten ihr Geschick und ihren Mut auf der von der Pfadi Meilen-Herrliberg nach traditioneller Pfadi-Manier aufgebauten Slackline unter Beweis. Für eine willkommene Abkühlung sorgte zudem ein Glacewagen.
Auch kulinarisch blieb kaum ein Wunsch offen: Das beliebte Kuchenbuffet, ein vielfältiges Salatbuffet sowie der Grillstand mit Hotdogs, Pommes und weiteren Köstlichkeiten sorgten dafür, dass sich Gross und Klein während des ganzen Festes stärken konnten.
Bei der anschliessenden Preisverleihung erhielten alle Schülerinnen und Schüler einen Preis. Danach folgte mit der Verlosung der beliebten Musikboxen ein weiterer Höhepunkt, auf den viele Kinder bereits gespannt gewartet hatten.
Mit Karaoke für die ganze Familie ging das Schwimmfest schliesslich nahtlos ins Quartierfest über. Später übernahm der DJ das musikalische Zepter und sorgte dafür, dass bis in die Nacht getanzt, gesungen und gemeinsam gefeiert wurde.
Ein starkes Zeichen für das Quartierleben
Rund um den Zürichsee mussten in diesem Sommer verschiedene traditionelle Anlässe abgesagt werden. Sei es wegen des tiefen Seespiegels oder wegen zu wenig freiwilligen Helferinnen und Helfern. Der Quartierverein Feldmeilen trotzte auch in diesem Jahr diesem Trend. Weder der tiefe Wasserstand noch die Herausforderung, genügend helfende Hände zu finden, konnten den Verein davon abhalten, die über 100-jährige Tradition weiterzuführen. Ein herzliches Dankeschön gilt deshalb allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, dem Schwimmclub Meilen, der Pfadi Meilen-Herrliberg sowie allen Sponsoren und Unterstützenden. Dank ihrem Engagement lebt das Fest weiter und bereichert das Quartierleben Jahr für Jahr aufs Neue.