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Eine Silbermedaille und viele Top-Leistungen

Die Rekord-Beteiligung der jungen LC-Meilen-Leichtathletinnen und -Leichtathleten an den Schweizer Nachwuchs-Meisterschaften in Thun und Basel gipfelte in mehreren erstklassigen Ergebnissen. Herausragend: Lea Guckenberger mit Silber über 600 m bei den U16.

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Lief die 600 m in 1:34,90 Minuten und sicherte sich damit die Silbermedaille: Lea Guckenberger. Foto: zvg

Als «gut, ja sogar sehr gut» schätzt Lea Guckenberger ihre Leistung beim Saisonhöhepunkt ein. In 1:34,90 Minuten über die 600 m erkämpfe sich die 15-Jährige an den Schweizer Meisterschaften der U16 und U18 in Thun die Silbermedaille. «Es ist genau die Platzierung, die ich mir erhofft hatte», ordnete sie ein. Sie lief ein kluges und regelmässiges Rennen. Die Überlegenheit von Laurén D’Amico (LC Zürich)/1:33,82) akzeptierte sie von Beginn an und konzentrierte sich auf ihre anderthalb Bahnrunden. Sie ordnete sich schnell auf Position zwei ein und im Ziel betrug der Abstand zur Drittplatzierten fast eine Sekunde. «Toll, aber mein bestes Rennen war’s nicht», sagt sie. Jenes von den Regional-Meisterschaften war nicht nur schneller (1:34,34), sondern auch besser.

Und jetzt? Noch ist die Saison nicht zu Ende. Mit dem Final des grossen Schweizer Nachwuchs-Projektes Mille Gruyère vom nächsten Samstag in Muttenz folgt eine weitere Profilierungsmöglichkeit. Aber, die Distanz von 1000 m sieht Lea Guckenberger als «etwas gar lang für mich». Sie verfügt über wenig Erfahrung bei 1000 Metern. «Wenn ich’s unter die besten fünf schaffe, wäre das perfekt», sagt sie. Und dann denkt sie bereits ans 2027. Bei den U18 sieht sie neben den nationalen Vergleichen auch internationale Meetings wie zum Beispiel die multisportiven Europäischen Jugendspiele (EYOF) vom nächsten Sommer in Lignano Sabbiadoro (It).

Auch Leas Bruder Jan überzeugte. Im jüngeren Jahrgang bei den U18 platzierte er sich über 800 m mit starken 1:58,33 Minuten im vierten Rang. Gar mehrfach zeichnete sich bei den U16 die Mehrkämpferin Miya Lou Jakob aus. Nach ihrem achten Rang im UBS Kids Cup qualifizierte sie sich über 80 m Hürden mit starker neuer Bestzeit (12,18) für den Halbfinal. Unter dem Stichwort «Erfahrung sammeln» buchte sie die 34,78 m im Speerwurf ab.

Gar in drei Disziplinen qualifiziert war Anna Scherrer. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit über 80 m Hürden (12,32) zeigte sie sich zufrieden – weniger aber mit den 1,48 m im Hochsprung. Auf den Dreisprung verzichtete sie aus zeitplantechnischen Gründen. Erfahrung sammelten auch: Jann Vafiadis (400 m Hürden), Sebastian Malmberg (400 m) sowie bei den U20 Selina Keller (400 m Hürden) sowie Nils Talbot (400 m).

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