- Ratgeber
- Adrian A. F. Spiess, Hauseigentümerverband Schweiz
Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Unsere Haut besitzt eine erstaunliche Fähigkeit zur Erneuerung und Reparatur. Durch Entzündungen, Verletzungen, intensive Sonneneinstrahlung, frühere Schadstoffeinflüsse wie Nikotin oder natürliche Alterungsprozesse kann diese Regenerationskraft jedoch nachlassen.
Die regenerative Medizin beschäftigt sich deshalb mit Möglichkeiten, die körpereigenen Heilungsprozesse zu unterstützen.
Sogenannte K-Treatments gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung – nicht nur in Südkorea. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Veränderung der Haut, sondern die Förderung ihrer natürlichen Regeneration. Ein moderner Ansatz sind Polynukleotide (PN).
Polynukleotide sind hochgereinigte DNA-Fragmente, die aus natürlichen Quellen wie Lachs oder Forelle gewonnen werden. Sie werden nach der Anwendung vom Körper vollständig abgebaut und nicht in das menschliche Erbgut eingebaut.
Ihre Wirkung beruht auf der Unterstützung körpereigener Prozesse. Polynukleotide können Fibroblasten aktivieren – Zellen, die für die Bildung von Kollagen, Elastin und weiteren Bestandteilen des Bindegewebes verantwortlich sind. Gleichzeitig können sie Entzündungsprozesse regulieren und so die natürliche Regeneration des Gewebes unterstützen.
/Dr.med. Petra Becker Wegerich Fachärztin FMH Dermatologie, Dermatochirurgie Lasertherapie fmCH, Ästhetik- und Laserzentrum Zürichsee AG