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Neue Trockenmauer für Zwetschgenbäume und Zauneidechsen

Am vergangenen Samstag errichteten Freiwillige in Meilen entlang eines Abschnitts des Panoramawegs Pfannenstiel eine Trockenmauer.

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Hier wächst ein neuer Lebensraum. Foto: Heinz Staffelbach

Ziel des regionalen Aktionstages vom Naturnetz Pfannenstil (NNP) war es, das historische Landschaftsbild entlang des Zwetschgenweges wiederherzustellen und gleichzeitig neue Lebensräume für trockenheitsliebende Tier- und Pflanzenarten zu schaffen.

Die Folge von Neupflanzungen

Entlang des Zwetschgenwegs, der Teil des Panoramawegs Pfannenstiel ist, stehen heute rund 35 Zwetschgenbäume. Ursprünglich waren es sogar noch mehr, einige sind aber mittlerweile eingegangen. Die dadurch entstandenen Lücken sollen im Herbst mit neuen Zwetschgenbäumen geschlossen werden – und das historische Landschaftsbild soll wiederhergestellt werden.

Damit die Bewirtschaftung des Landwirtschaftslands der Klinik Hohenegg weiterhin problemlos möglich ist, muss der Weg bei den Neupflanzungen verbreitert werden. Der Bau einer Trockenmauer ist hier die ideale Lösung: sie stabilisiert den Hang entlang des verbreiterten Weges und bietet gleichzeitig zahlreichen trockenheitsliebenden Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Von den Hohlräumen zwischen und hinter den Steinen profitieren beispielsweise Zauneidechsen, Erdkröten, Wildbienen und verschiedene Farnarten wie der Streifenfarn.

50 Tonnen Steine werden verbaut

Für den Bau der über 40 Meter langen Trockenmauer trafen sich letzten Samstag rund 25 freiwillige Helferinnen und Helfer des Naturschutzvereins Meilen, des Natur- und Heimatschutzvereins Egg, des Natur- und Vogelschutzvereins Männedorf-Uetikon-Oetwil a.S. und der studentischen Non-Profit-Organisation ArborMundi. Organisiert und geleitet wurde der Aktionstag vom Verein Konkret und dem Naturnetz Pfannenstil. Trotz des tatkräftigen Einsatzes bei brütender Hitze konnten die 50 Tonnen Steine am Samstag nicht restlos verbaut werden. Der Verein Konkret stellte die Mauer darum diese Woche mit seinen Zivildienstleistenden fertig.

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