Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Man sollte das Gespräch suchen

Als ich Urs Flückigers Leserbrief im Meilener Anzeiger von letzter Woche las, bin ich erschrocken und war schockiert.

Die Elterntaxis sind schon lange ein Problem, aber man kann nicht mehr als an die Vernunft der Eltern appellieren. Ich erlebe dieses Problem ja täglich vor dem Schulhaus Feld. Die Autos stehen auf dem Trottoir, die Mütter fahren auf dem Trottoir rückwärts, sie fahren in Garageneinfahrten und problemlos auch auf die als reserviert angeschriebenen Parkplätze. Kommt man nun mit einem Kinderwagen oder einem Rollator, dann muss man halt auf die Strasse ausweichen oder geduldig warten. Bittet man um die Freigabe des Parkplatzes, dann heisst es, man könne doch kurz warten.

Dieses Problem kann und soll man mit Anstand und vernünftigen Argumenten lösen. Aber der Leserbrief von Herrn Flückiger ist von einer unglaublichen Aggressivität, gespickt mit Beleidigungen und Vorwürfen, aber ohne je ein vernünftiges Argument zu nennen, ausser dass man doch Mitleid mit den armen, geplagten Eltern haben soll. Wer eine Diskussion mit solch ehrbeleidigenden Vorwürfen an eine andersdenkende Person führt, hat offensichtlich ein schlechtes Gewissen. Ich nehme deshalb an, dass Herr Flückiger oder seine Gattin auch zu diesen unter Zeitnot leidenden Eltern gehören. Ich denke, man soll Andersdenkende nicht unflätig öffentlich beleidigen und beschimpfen, sondern man soll das gemeinsame Gespräch suchen und führen.

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