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- Karin Aeschlimann
Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
Bei strahlendem Wetter begrüsste Präsident Franz Bollinger am 22. April genau 138 gut gelaunte Mitglieder des Seniorenvereins SfS.

Auch die geladenen Gäste Barbara Neff vom Dachverband ZSS, Sigrid Dänzer-Brandtner (Leiterin der Senioren-Infozentrale Meilen) und Niklaus Grimm von SfS Küsnacht/Erlenbach/Zumikon wurden zur Jahresversammlung im katholischen Kirchenzentrum St. Martin begrüsst. Wie immer sorgten die von Nydegger Rosen gesponserten bunten Bhaltis auf den Tischen für ein besonderes Ambiente.
Wohnungen gesucht
Vor dem offiziellen Teil dankte der Präsident dem Vorstand und dem Vermittlungsteam für die gute Zusammenarbeit sowie den aktiven Helferinnen und Helfern für ihr soziales Engagement, sei dies im Fahrdienst, in der Betreuung, bei Arbeiten ums Haus oder bei administrativer Hilfe wie dem Ausfüllen der Steuerunterlagen. Für die 2025 verstorbenen dreissig Mitglieder fügte er eine Gedenkminute ein.
Der abtretende Sozialvorstand Hanspeter Göldi dankte dem Verein SfS Meilen für die geleistete Freiwilligenarbeit und würdigte dessen Themen. Eine Herausforderung für die Gemeinde sei die Sicherstellung einer bedarfsgerechten, integrierten Gesundheits- und Pflegeversorgung, und er erwähnte die Kostenbeteiligung von Meilen an die Spitalkosten. Meilen dürfe stolz sein auf die funktionierende Nachbarschaftshilfe und darauf, dass die Gemeinde für sozial schwache Einwohner und Flüchtlinge dezentrale Unterkünfte besitze oder mieten könne. Da in letzter Zeit einige Wohnungen gekündet wurden, appellierte er an die Solidarität der Anwesenden. Falls diese jemanden kennen, der eine geeignete Wohnung anbieten kann oder selber über eine solche verfügen, sollten sie sich bitte bei der Gemeinde melden.
Einen besonderen Tipp hatte der «Nochgemeinderat» für all jene Rentner, die finden, sie bräuchten keine 13. AHV: «Spenden Sie doch die 13. AHV einer gemeinnützigen Institution oder Menschen, denen dieser finanzielle Zustupf viel Freude und neue Zuversicht bringen wird. Auch in Meilen sind sozial schlecht gestellte Personen und Familien zu finden.»
Gut besuchte Vereinsaktivitäten
Wie gewohnt führte Franz Bollinger unkompliziert und mit Schalk durch die trockenen Traktanden, die alle diskussionslos und ohne Gegenmehr angenommen wurden.
Der Kassier Paul Sprenger präsentierte wieder eine solide Bilanz und erläutert die Jahresrechnung. Die Budgetüberschreitung im operativen Teil führte er auf die grosse Neumitglieder-Werbeaktion (Alterskategorie 60 bis 70 Jahre) zurück. Schliesslich resultierten daraus 70 Neueintritte, davon 30 Aktivmitglieder.
Grössere Beträge wurden auch ausgegeben für die gut besuchten Vereinsaktivitäten wie die Seeretter-Demonstration oder der Besuch des KKW Leibstadt. Auch die Kosten der Mitgliederversammlung, des Stamms 56+, des Aktiventreffens, des Chilbihöcks schlugen zu Buche und nicht zuletzt die Wander- und Bikegruppe sowie die Spielnachmittage, an denen neben dem Jassen wieder Spiele wie Rummicub, Triominos, Skip.Bo und Qwirkle aus der Ludothek gespielt werden. Alle diese Aktivitäten haben dem Ziel des sozialen Austausches gedient.
Verabschiedung von Vermittlerin und Gemeinderat
Zum Schluss der Versammlung empfahl der Präsident den Mitgliedern das ZSS Magazin des Dachverbands ZSS «Wir Senior:innen» und dort besonders das interessante und immer schnell ausgebuchte Veranstaltungsprogramm.
Bevor die beliebten Zvieribrötli serviert wurden, verabschiedete und würdigte er einerseits Elisabeth Hauser, die mit zehn Jahren Amtszeit bisher am längsten zuverlässig und hilfsbereit im Vermittlungsteam mitgewirkt hat, und andererseits Gemeinderat Hanspeter Göldi als Ressortvorsteher Soziales.
Nach dem Hinweis auf die nächste Jahresversammlung am 21. April 2027 lud der Vorstand zum beliebten und gemütlichen Imbiss ein.