Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Die Pollensaison beginnt

Mit mildem, trockenem Wetter beginnt in den nächsten Tagen die Pollensaison in der Schweiz. Erste Haselpollen wurden bereits im Dezember vereinzelt und lokal gemessen. Wechselhaftes, teils frostiges Wetter hat das Aufblühen jedoch gebremst.

Die Haselsträucher stehen aber schon in den Startlöchern. Man beobachtet seit einigen Jahren, dass die Haselsträucher früher bereit sind. Das entwickelt sich zur neuen Normalität.

Kältere Phasen können das Aufblühen stoppen, dann gibt es Pausen. Sobald die Bedingungen passen, geht es aber schnell. Erwartet wird nun eine höhere Pollenkonzentrationen von Hasel- und Erlenpollen in der ganzen Schweiz.

Milde Phasen im Dezember haben lokal ein frühes Aufblühen der Hasel ausgelöst, kältere Abschnitte haben diese Entwicklung wieder gebremst. Mit Temperaturen um 5 Grad und trockener Witterung beginnt nun der eigentliche Start der Pollensaison. Die Echtzeitdaten (stündlich) sind auf pollenundallergie.ch abrufbar

Präventive Massnahmen jetzt ergreifen

Wer auf Hasel- und Erlenpollen allergisch reagiert, sollte nicht zögern und jetzt mit der Einnahme der verordneten Medikamente, meist Antihistaminika, beginnen. Ergänzend helfen einfache Massnahmen im Alltag, um die Symptome zu lindern, etwa das Tragen einer Sonnenbrille im Freien, kurzes Lüften der Wohnräume sowie das abendliche Waschen der Haare.

Symptome ernst nehmen und frühzeitig reagieren

Typische Anzeichen einer Pollenallergie sind eine laufende oder verstopfte Nase, Niesen sowie juckende oder tränende Augen. Wer unsicher ist, ob die Symptome durch Pollen oder eine Erkältung verursacht werden, sollte dies ärztlich abklären lassen.

Erlenarten verlängern die Pollenbelastung

In der Schweiz sind drei Erlenarten heimisch: Schwarzerle, Grauerle und Grünerle. Zusätzlich wurden in den vergangenen Jahren in einigen Städten Purpurerlen gepflanzt, vor allem entlang von Strassen und Alleen. Diese Baumart ist aus allergologischer Sicht nicht empfehlenswert, da ihre Pollen bereits im Dezember nachgewiesen wurden. Dadurch verlängert sich die Belastungsdauer für Allergikerinnen und Allergiker zusätzlich.

Aktuelle Infos online

Aktuelle Informationen zur Pollenbelastung sind auf pollenundallergie.ch sowie in der App «Pollen-News» verfügbar. Bei Fragen zu Beschwerden oder den nächsten Schritten im Alltag hilft die kostenlose aha!infoline (Telefon 031 359 90 50) oder aha.ch/infoline.

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