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Zürichsee-Fähre mit solidem Ergebnis

Die Frequenzen im ersten Post-Corona-Jahr haben sich gegenüber dem Vorjahr weiter erholt. So konnten in der Hauptkategorie Personenwagen 2,3% mehr Fahrzeuge transportiert werden.

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Die Werte liegen zwar weiterhin deutlich unter dem 5-Jahres-Schnitt vor Corona. Dennoch kann die Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG über ein solides Geschäftsjahr berichten. Es resultierte ein Jahresgewinn von rund 616’000 Franken.

Nettoverkehrsertrag von 10,5 Mio. Franken

Weil sich die Frequenzen während dem Tag stärker erholten als während den Hauptverkehrszeiten morgens und abends (Pendler), konnte die Zürichsee-Fähre auch die Stosszeiten durchgehend mit bloss vier Fähren bewältigen. Insgesamt nutzten 1,14 Mio. Personenwagen die Fähre. Auch bei allen anderen Kategorien konnte ein Wachstum verzeichnet werden.

Wegen den stark steigenden Energiepreisen und der allgemeinen Teuerung musste die Fähre nach neun Jahren erstmals wieder die Einzelpreise für die Motorfahrzeuge anpassen. Im Schnitt stiegen die Preise um 5%. Mit der Preisanpassung und den höheren Frequenzen stieg der Nettoverkehrsertrag auf 10,5 Mio. Franken, was einem Wachstum von 8,5% entspricht.

Teuerung bei den Betriebskosten spürbar

Die Betriebskosten liegen über dem Vorjahr. Die globalen Ereignisse und die allgemein ansteigende Teuerung haben sich auch bei der Fähre auf der Kostenseite niedergeschlagen. Der Personalaufwand lag 0,236 Mio. Franken über demjenigen vom Vorjahr. Neben den allgemeinen Lohnmassnahmen stiegen die Personalnebenkosten an. Dazu waren einige krankheitsbedingte Langzeitausfälle zu verzeichnen, welche den Personalaufwand belasteten.

Trotz gleichbleibenden Angebots stiegen die Treibstoff- bzw. Energieaufwendungen gegenüber dem Vorjahr auf 1,578 Mio. Franken (+ 54,6%!). Gegenüber Vorjahr sank der Unterhaltsaufwand um 0,238 Mio. Franken. 2022 war ein ruhiges Unterhaltsjahr. Mit den deutlich höheren Erträgen konnte dennoch das Ergebnis gegenüber Vorjahr verbessert werden, und es resultierte ein Gewinn von etwas mehr als 616’000 Franken.

Solides Bilanzbild

Nach den Abschreibungen von 0,962 Mio. Franken beträgt das Anlagevermögen neu 13,286 Mio. Franken. Die verzinslichen Schulden konnten um 1,3 Mio. Franken auf noch rund 2 Mio. Franken reduziert werden. Der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme stieg von 36,7% auf 44,2% an.

Der Verwaltungsrat schlägt vor, für das Geschäftsjahr 2022 eine Dividende von 80 Franken pro Aktie auszurichten, gleich wie im Vorjahr.

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