Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Wimba im Rimba klaut Energie

Am vergangenen Wochenende fanden drei Aufführungen des Musicals «Wimba» statt. Es handelte sich um ein Gemeinschaftsprojekt der reformierten Kirche Meilen, der Musikschule Pfannenstiel und der ökumenischen Singschule Stäfa.

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Auf der Bühne standen Kinder unterschiedlicher Altersklassen. Unterstützt wurden sie von einem Projektchor erwachsener Sängerinnen und Sänger, und live begleitet wurde das Ensemble von einer professionellen Musicalband. Insgesamt haben gut 60 Personen am Projekt mitgewirkt. Es wurde besonders viel Liebe in die Kostüme und das Bühnenbild gesteckt. Das Musical war eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten.

Eine Trillerpfeife, ohne Batterie, hilft

Die Geschichte erzählt von einer jungen Gruppe von Urwaldforschern, die durch eine interessante Höhle an einen Ort im Urwald gelangen, den sie so nie erwartet hätten. Sie treffen auf unbekannte Pflanzen und Tiere, ein Zauber liegt auf Flora und Fauna. Die Tiere und Pflanzen sprechen eine unverständliche Sprache und jagen den Forscherinnen mit ihrem seltsamen Verhalten Angst ein. Immer wieder meldet sich aus einer Steingestalt eine gruselige Stimme – die von Wimba im Rimba. Blumen, Tiere und andere Lebewesen scheinen der Stimme verfallen zu sein und folgen jedem Wort, das von Wimba gesprochen wird.

Alle elektronischen Geräte haben auf magische Weise plötzlich keinen Saft mehr in der Batterie oder hören einfach auf zu funktionieren. Hilfe zu rufen ist also gar nicht so einfach. Einzig eine Trillerpfeife, die eine der Forscherinnen einmal von einer Bettlerin im Gegenzug für ihren Schal geschenkt bekommen hat, hilft dabei, auf sich aufmerksam zu machen.

Die Fee revanchiert sich

Der Pfiff lockt eine Gruppe Feen in den Urwald, und es stellt sich heraus, dass die Bettlerin in Wirklichkeit eine Fee ist, die ihre Flügel verloren hatte. Dank dem Schal der jungen Forscherin kann die Fee wieder fliegen. Jetzt ist es an ihr, sich zu revanchieren.

Gemeinsam mit ihren Feenfreunden spricht sie einen Zauberspruch aus einem alten Feenbuch, der Wimba aus dem Rimba – der Steinhülle – befreit. Wie durch ein Wunder ist aber nicht nur Wimba frei, auch der Zauber über Tier und Pflanzen löst sich schlagartig. Und es stellt sich heraus, dass Wimba Energie braucht, um zu überleben. Er selber war von einem Meteroiten gestürzt und im Rimba gefangen. Um nicht zu sterben, sog er alle Energie aus den Blumen und Tieren und aus jedem elektronischen Gerät, welches in seine Nähe kam. Wimba und die Forscherinnen kehren zurück nach Hause, und die Tiere und Pflanzen im Urwald gewinnen ihre Energie und Stärke zurück.

Eine farbenfrohe Geschichte mit unterhaltender Musik und gutem Wortwitz fand ihr Ende, und ein begeistertes Publikum, bestehend aus vielen Eltern, Gottis, Göttis, Tanten und Onkeln, zollte der Leistung grossen Applaus.

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