Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
Das Forum Berufsbildung lud im biz Meilen Ende Januar zum zweiten Mal zur Uraufführung der Resultate des Videoprojekts «Mein Beruf»: Professionell hergestellte Kurzfilme zeigen Lernende in Alltagssituationen.

Das Projekt «Mein Beruf» hat zum Ziel, anhand von exemplarischen Kurzvideos die Vielfalt der Berufsausbildungen im Bezirk Meilen aufzuzeigen. Lernende erhalten den Auftrag, ein Script zu erstellen, um ihren Ausbildungsberuf möglichst attraktiv vorzustellen und werden dabei professionell begleitet.
Berufswelten hautnah
Der Projektverantwortliche Bruno Ehrenberg konnte wie bereits 2024 mehrere Unternehmen für die Idee gewinnen und die Filme durch ein Profi-Team erstellen lassen. Videoproduzent Andi Bühler, der bereits bei der ersten Projektdurchführung dabei war, erhielt Verstärkung. Die erfahrene Filmemacherin Nina Kerschbaumer stand den Lernenden bei der Vorbereitung mit Rat und Tat zur Seite. Es ging darum, zu entscheiden, wie in rund 90 Sekunden der Berufsalltag möglichst anschaulich und authentisch eingefangen werden kann.
Die filmischen Sequenzen wurden vom 22-jährigen angehenden Filmstudenten Willy Krähenbühl mit modernstem Equipment in jeweils einem Tag gedreht. «Die Arbeit mit den Lernenden hat mir riesig Spass gemacht, und ich habe viel über ihre Berufe erfahren», erzählte er den Anwesenden. Er war auch zuständig für die erste Fassung von Schnitt undHintergrundsound sowie die visuellen Effekte der Videos. Nur rund 30 Prozent des gesamten Filmmaterials gelangte in die Endversionen.
Strassenbauer und Kaufleute
«Bei der ersten Durchführung konnten wir viel lernen und deshalb jetzt mehr Dynamik in die Kurzfilme bringen», sagte Andi Bühler. Er zeigte sich beeindruckt von der Qualität der Resultate und der Effizienz bei der Herstellung.
Sehr unterschiedliche Berufswelten werden anschaulich und humorvoll gezeigt: Der Beruf der Detailhandelsfachleute im Schuhgeschäft Walder steht in grossem Kontrast zur Welt der Strassenbauer bei der Firma Hagedorn. Auch die Videos über die Berufe «Landschaftsgärtner» (bei Kobel Gartengestaltung) und «Wohntextilgestalterin» (bei Leemann in Zollikon) machten die grosse Spannweite der Lehrberufe deutlich. Den Abschluss bildeten die Lernenden bei Hoval AG, die facettenreich den Beruf der Kaufleute vorstellten.
Die anwesenden Hauptdarsteller und die Filmprofis sind sehr zufrieden mit den Resultaten, und das Publikum spürte die Begeisterung der Berufsleute. «Es war eine coole Erfahrung», war von den jungen Protagonisten mehrmals zu hören. Die Kurzfilme «Mein Beruf» werden in die üblichen Berufswahlwebseiten integriert, damit sie ihr Zielpublikum, Jugendliche in der Berufswahl, erreichen.
Die neuen Filme sind ausserdem nächstens auf der Website des Forums Berufsbildung und online unter www.berufswahl.zh.ch abrufbar.