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Neurodermitis: Tipps für Kleidung

Die Wahl der Kleidung ist nicht immer einfach – erst recht nicht bei heikler Haut oder Neurodermitis (atopischem Ekzem). Es gibt Materialien, die besser geeignet sind als andere und Tipps zum Waschen der Kleidung.

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Egal ob synthetisch oder natürlich: Grundsätzlich sind alle fein gewebten, glatten Materialien ideal für heikle Haut – auch bei atopischem Ekzem, also Neurodermitis. Weitere hautverträgliche Eigenschaften: temperaturregulierend sowie feuchtigkeitsaufnehmend und -abtransportierend.

Baumwolle ist gut, solange sie nicht nass wird

Geeignet ist etwa Baumwolle, denn sie ist luftdurchlässig und nimmt Feuchtigkeit gut auf. Bei schweisstreibenden Tätigkeiten jedoch besser auf Baumwolle verzichten, weil der Stoff sich zu sehr vollsaugt.

Leinen in glatter Form ist sehr angenehm und reizarm für die Haut. Auch Halbleinen, also Leinen gemischt mit Baumwolle, eignet sich gut.

Glatte Seide ist ebenfalls angenehm zu tragen. Das Material ist sehr leicht und hat ausserdem einen kühlenden Effekt.

Viskose, Modal, Rayon: je nachdem

Auch Viskose fühlt sich auf der Haut sehr angenehm, luftig und locker an. Aber der Stoff wird aus Zellulose hergestellt, und je nach Verfahren (siehe weiter unten) ist er für Neurodermitis-Betroffene trotzdem nicht ideal.Auch Modal, Lyocell und Rayon sind Zellulose-Stoffe, die sehr weich und atmungsaktiv sind. Doch auch hier kann der Stoff je nach Herstellungsart nicht geeignet sein.

Bei Kaschmirwolle auf die Verarbeitung achten

Kaschmirwolle (oder Cashmere) fühlt sich auf der Haut sehr weich an, bindet Feuchtigkeit sehr gut und leitet sie nach aussen ab. Ausserdem besitzt die Faser wärmeregulierende Eigenschaften, was für Neurodermitis-Betroffene ideal ist. Auch hier gilt aber: Das Herstellungsverfahren kann sich negativ auswirken. Merinowolle hat ähnliche Eigenschaften wie Cashmere; auch hier ist auf die Verarbeitung zu achten.

Silberfäden haben einen antibakteriellen Effekt und sind temperaturregulierend. Darum werden sie häufig in Kleidung für Babys und Kleinkinder verarbeitet.

In der nächsten Woche erklären wir, welche Stoffe grundsätzlich bei empfindlicher Haut weniger gut geeignet sind und worauf Betroffene ausserdem achten müssen.

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