Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Nachwuchs gesucht!

Am 19. April durfte Eduard Mumprecht genau 100 Mitglieder von Senioren für Senioren (SfS) im katholischen Kirchenzentrum St. Martin zur Jahresversammlung begrüssen.

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Sichtlich erfreut über den grossen Zulauf zeigte sich der Gastgeber, Pfarradministrator Mathias Zihlmann. Er und Sandra Konrad, neu gewähltes Mitglied der Meilemer Sozialbehörde, stellten sich den Anwesenden auf sympathische Art vor.

Leider musste der Vorstand sich  von Kurt Metzler verabschieden. Der Leiter der SfS-Velogruppe ist am 10. März verstorben. Er hinterlässt eine schwierig wieder zu füllende Lücke. In einer Schweigeminute wurde seiner gedacht.

Beliebter Stamm 56+

Wie gewohnt führte Eduard Mumprecht mit viel Schalk und gemäss dem Vereinsmotto «unkompliziert und solidarisch» durch die obligaten Traktanden, die alle ohne Gegenmehr angenommen wurden. Kassier Paul Sprenger stellte fest, dass das Budget für den operativen Teil unterschritten wurde, die Finanzanlagen jedoch wegen der allgemeinen Börsenbaisse einen Buchverlust hinnehmen mussten.

Am meisten zu Buche schlugen einerseits Ausgaben für die beliebten Vereinsaktivitäten, die dem sozialen Austausch dienen, wie gemeinsames Wandern, Spielnachmittage, Chilbitreff, Herbstmärt, Aktivenanlass sowie nicht zuletzt der Stamm 56+, der je nach Thema schon bald aus allen Nähten platzt. Andererseits wurden gezielt jene Meilemer Institutionen unterstützt, von denen vor allem auch die ältere Generation profitiert. Auch im Budget 2023 sind wieder Beiträge an den ZSS (Verein Zürcher Seniorinnen und Senioren), den Seniorenausflug, das Heimatbuch, den Verein «Darf ich bitten?» und neu an das Sinfonieorchester Meilen vorgesehen.

Aus ZRV wird ZSS

Mit einem herzlichen Dankeschön und einem bunten Rosenstrauss verabschiedete der Präsident Rahel Hotz als Leiterin der Spielnachmittage aus ihrem Amt. Neu kümmern sich abwechslungsweise Rita Bohrer, Isabelle Ewane Nzegge und Peter Beglinger um die Leitung der begehrten Spielstunden im Treffpunkt, an denen neu jederzeit auch Spiele der Ludothek ausprobiert werden dürfen. In den Vorstand wurde als neue Aktuarin Suzanne Kyncl gewählt.

Da Cäcilia Hänni, die Präsidentin des Zürcher Dachverbandes, an einer Teilnahme verhindert war, informierte Edi Mumprecht über die Neuerungen: «Zürcher Seniorinnen und Senioren (ZSS)» ist seit dem 5. April der neue Name des bisherigen «Zürcher Senioren- und Rentnerverbandes (ZRV)». Als dessen Kollektivmitglied profitieren die SfS-Mitglieder von Dienstleistungen und Veranstaltungen, wie zum Beispiel der vierteljährlichen Zusendung des neu gestalteten Magazins «Wir Senior:innen». Die Namensänderung zieht die neue Internetadresse www.zss-zh.ch nach sich. Hier kann man sich informieren und auch den informativen Newsletter bestellen.

Edi Mumprecht sucht eine Nachfolge

Vor dem gemütlichen Zusammensein mit dem Meilemer Örgeli-Trio Ernst Hauser verlor der Präsident noch ein paar eindrückliche Worte in eigener Sache und über das Funktionieren der Freiwilligenarbeit beim SfS. Er forderte die rüstigen Senioren auf, ihre Fähigkeiten sowohl in Vereinen als auch für die gelegentliche Unterstützung von auf Hilfe angewiesenen Mitsenioren einzubringen. Die SfS-Vermittlungsstelle führt eine Liste von sogenannt «aktiven» Mitgliedern, die bereit sind, wenn die Gelegenheit passt, den Hilfebedürftigen beispielsweise in Haus und Garten oder beim Einkaufen, Spazieren, Befördern, Betreuen von Tieren und Pflanzen oder beim Erledigen von administrativen Angelegenheiten beizustehen.

Auch der Vorstand des Vereins sucht immer wieder Nachwuchs. Der langen Rede kurzer Sinn: Edi Mumprecht sucht dringend nach einer Nachfolge im Präsidium des SfS und kündigte seinen Rücktritt auf die nächste Mitgliederversammlung an. Diese soll voraussichtlich am 24. April 2024 stattfinden.

Wie immer endete der gelungene Anlass mit anregenden Gesprächen an den schön dekorierten Tischen beim Genuss von Meilemer Weinen und Kaffee, begleitet von feinen Brötli und süssen «Stückli».

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