Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Festlaune trotz Regen

Das Streetfood-Festival vom vergangenen Wochenende fiel wettertechnisch komplett ins Wasser. Kein Grund für die Meilemerinnen und Meilemer, nicht das Beste daraus zu machen und zum Schlemmen und Feiern zahlreich auf dem Dorfplatz zu erscheinen.

Während am Freitagabend das Festival bei strömendem Regen eher schleppend startete, kamen die Besucherinnen und Besucher am Samstag und Sonntag in Scharen. Nicht nur das feine Essen lockte aus der trockenen Stube – es gab vom klassischen Hamburger über Momos, griechische Spezialitäten, indischen Streetfood, Fischchnusperli vom hiesigen Fischereibetrieb, frittierte Pilze, Sushi, Capuns und Raclette bis zu süssen Sünden wie Churros, Waffeln, Glacé, Crêpes und Pastel de Nata alles, was das Schlemmerherz begehrte –, sondern auch das Wissen um die vielen Stunden Vorbereitung, welche das OK des Vereins Food4Friends im Vorfeld des Food-Festivals geleistet hatte.

«Wir freuen uns darüber, dass es Menschen gibt, die etwas auf die Beine stellen. Da ist es nichts als fair, den Anlass auch bei schlechtem Wetter zu unterstützen», sagte ein Besucher, und ein weiterer fügte an: «Wenn bei schlechtem Wetter niemand kommt, gibt es das Festival in Zukunft auch bei schönem Wetter nicht mehr. Das wollte ich verhindern helfen.»

Dank dem grossen Festzelt und der gedeckten Bar (sie wurde im Hoselupf-Stübli eingerichtet, das seit gestern in Betrieb ist) konnte auch bei Regen «am Schärme» gegessen, getrunken und gefeiert werden. In den Regenpausen waren aber auch die Tische draussen stets gut besetzt. Besonders am Samstagabend lud die Party in der Bar mit DJ George Lamell auch zum Verweilen und Tanzen ein. Bis in die frühen Morgenstunden herrschte fröhliche, friedliche Stimmung. Zu trinken gab es frische Drinks, zubereitet und serviert von den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die ein solches Festival überhaupt möglich machen.

Es bleibt zu hoffen, dass das OK des Streetfood-Festivals den Anlass auch im nächsten Jahr organisiert und es dann weniger nass und kühl ist.

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