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Es müssen nicht immer Tulpen sein

Letzte Woche haben wir erklärt, wie man Tulpenzwiebeln richtig setzt, damit im Frühling das Beet, der Topf oder die Wiese blühen Es gibt aber auch Alternativen zu Tulpen.

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Die Pflanzenwelt ist reich an Formen und Farben: Diese Vorschläge sorgen für frischen Wind im Frühlingsbeet!

Prärielilien in Blau

Die aus Nordamerika stammenden Prärielilien (Camassia) gewinnen auch hierzulande immer mehr Fans. Ab Mai machen die eindrücklichen Blütenkerzen aus mal weissen, mal blauen Sternblüten Eindruck. Am besten gedeihen sie auf frischen bis feuchten, gut durchlässigen Lehmböden in voller Sonne. Besonders imposant ist die bläuliche Camassia cusickii, die bis zu einem Meter hoch werden kann.

Nach Honig duftend

Ab Mai blüht der Bulgarische Lauch, auch Honiglauch genannt (Nectaroscordum), an etwa 90 Zentimetern hohen Blütenstielen. Wie sich die zart nach Honig duftenden Blüten aus den spitzen, nach oben zeigenden Knospen entfalten und langsam nach unten sinken, ist ein wundersamer Prozess. Die Blütchen selbst sind karamellfarben und lila-grün gestreift. Wie die meisten Lauche benötigt Nectaroscordum einen sonnigen Standort und gut durchlässige, eher kalkhaltige Böden.

Kugeliger Kopf

Der Zierlauch (Allium) mit seinen unzähligen Vertretern hat sich in den Schweizer Gärten etabliert. Ab April zeigt er seine meist kugelrunden Blütenköpfe, die teils in einem Meter Höhe über der Bepflanzung schweben. Igelkolben-Lauch (Allium schubertii) mit seinen architektonischen Blüten, der purpurfarbene, im Juli blühende Kugel-Lauch (Allium sphaerocephalon) oder der weisse Glöckchen-Lauch (Allium triquetrum) gehören zu den weniger bekannten, aber sehr gartenwürdigen Arten.

Gegen Mäuse

Eine imposante Erscheinung ist die Persische Kaiserkrone (Fritillaria persica) mit ihren aussergewöhnlichen Blütenständen, deren Farbe an reife Pflaumen erinnert. Bis zu einem Meter kann sie hoch werden. Sie blüht von April bis Mai und benötigt einen sonnigen Standort mit durchlässigem Boden. Eine angenehme Begleiterscheinung von Kaiserkronen ist, dass sie lästige Mäuse vertreiben.

Mit Potenzial

Die Sommerknotenblume (Leucojum aestivum) ist eine Verwandte des Märzenbechers, erkennbar an den glockenförmigen Blüten mit grünen Tupfern an den Spitzen der Blütenblätter. Allerdings blüht sie deutlich später, nämlich erst ab April. Wo es ihr gefällt – der Standort sollte frisch bis sumpfig sein – verwildert sie sogar.

/Unternehmerverband Gärtner Schweiz JardinSuisse

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