Entstanden ist er nämlich, zusammen mit dem eigentlichen Burggraben, erst nach der 1976/79 erfolgten archäologischen Ausgrabung der Burgruine, und dies als blosse Rekonstruktion des originalen, realisiert auch nur nach «mehr landschaftsgärtnerischen als archäologischen» Grundsätzen (Thomas Bitterli im Heimtabuch Meilen 1980).
Der mehr nördliche Weiher und der mehr südliche Burggraben bildeten ursprünglich eine zusammenhängende Wasseroberfläche, und so gibt es bis zum heutigen Tag der kommunale Grundbuchplan wieder. Demgegenüber ist der Wasserstand faktisch so weit gesunken, dass aus dem eigentlichen Burggraben ein dicht überwachsener Sumpf geworden ist. Der Weiher seinerseits, eigentlich eher ein Tümpel, wird weder direkt noch indirekt von einem Bach gespiesen, sondern von Sickerwasser und Meteorleitungen aus dem benachbarten Weiler, und die Entwässerung erfolgt ins Dorfbachtobel.
Der Burgweiher in Kürze
Ursprung: Moderne Rekonstruktion des einstigen Burggrabens
Typus: zwischen Weiher und Tümpel
Lage und Zugang: zwischen Wirtschaft zur Burg und Tobel
Höhe über Meer: 504 m
Fläche (des eigentlichen Weihers): ca. 20 m x 12 m
Zustand: am Verlanden