Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Dank und Vorschusslorbeeren

Fast vollzählig wurde der Einladung Folge geleistet: Mitte Juli trafen sich die alten und neuen Behördenmitglieder 2018 bis 2026 im Gemeindehaus, eingeladen vom Gemeinderat, der seinerseits fast vollzählig anwesend war.

Der alte und neue Gemeindepräsident Christoph Hiller – im Amt seit über zwanzig Jahren als Gemeinderat und nun glanzvoll zum vierten Mal wiedergewählt als Präsident – begrüsste mehr als 70 Milizpolitiker und -politikerinnen im Foyer des Gemeindehauses.

Konstruktives, harmonisches Klima

Sinn und Zweck des Anlasses, so Hiller: «Danken für die letzten vier Jahre, Vorschusslorbeeren für die nächsten vier Jahre» – und natürlich gegenseitiges Kennenlernen und «Networken». Das ist wichtig, denn Meilen hat eine gewisse Grösse, es kennen sich nicht mehr automatisch alle. «Wir geniessen aber das Privilag, dass sich alle politischen Parteien und alle Behördenmitglieder zusammen für das Wohl der Gemeinschaft verantwortlich fühlen», sagte Hiller und lobte ausdrücklich das äusserst konstruktive, harmonische politische Klima in seiner Gemeinde. Das erleichtere vieles, das wolle aber auch sorgfältig gepflegt werden.

Dankbare und schwierige Dorfpolitik

Dorfpolitik sei deshalb dankbar, weil sie unmittelbar sei, sagte Christoph Hiller. Es geht um Fragen, die uns direkt betreffen. Dass das auch sehr herausfordernd ist, ist klar. Noch dazu kommt, dass die Milizler, also die Nicht-Berufspolitiker, alles in ihrer Freizeit erledigen.

Lobesworte gingen auch an den Meilener Anzeiger. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Gemeinde über eine eigene Lokalzeitung mit redaktionellem Teil verfügt, die jede Woche erscheint (mit Ausnahme der Sommerferienwochen, wo es zwei kleine Pausen gibt). Auch hier gilt übrigens: Diese Arbeit ist manchmal schwieriger als jene des Korrespondenten aus Südamerika, weil sehr unmittelbar.

Am Behördenanlass stand bald schon der Genuss im Zentrum, nicht die Arbeit. Nach dem Apéro im kühlen Foyer waren alle eingeladen, im Open-Air-Kino auf dem Dorfplatz den Filmklassiker «Cinema Paradiso» zu geniessen und dabei sommerlich-entspannt in Sentimentalitäten zu schwelgen.

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