Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
Der Alltag mit einem Baby ist für frischgebackene Eltern eine Herausforderung. Tipps der Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU zeigen, wie sie den Alltag im ersten Lebensjahr sicher meistern.
Familienzuwachs ist etwas vom Schönsten und Aufregendsten, was es gibt. Und gibt alle Hände voll zu tun, Tag und Nacht. Klar, kann da nicht immer alles wie am Schnürchen laufen. Um Unfallrisiken im Alltag möglichst zu minimieren, lohnt es sich, auf einige Grundsätze zu achten.
Verschluckgefahr beim Essen
Nach einigen Monaten wechseln die Kleinen nach und nach von der Brust oder vom Schoppen zu fester Nahrung. Damit sich die Kleinen nicht verschlucken oder gar ersticken, sollte man die Babys nur mit Lebensmitteln füttern, die im Mund weich werden. Am besten sind Babybreie.
Vorsicht ist geboten bei Nüssen, Karotten und ähnlich harten Esswaren, genauso wie bei Würstchen, Mandarinenschnitzen, Cherrytomaten oder Trauben: Hartes weichkochen, raffeln oder mahlen, Kugeliges und Rundes zerschneiden.
Sicher schlafen
Auch wenn das Baby schläft, sollten einige Grundsätze beachtet werden, damit es sicher und frei atmen kann: Keine Gegenstände ins Babybett legen, das Baby ohne Kopfkissen und auf dem Rücken schlafen lassen, einen Schlafsack statt einer Decke verwenden. Für den Fall, dass sich das Baby mal dreht: Die Matratze sollte hart genug sein, damit das Gesicht in Bauchlage nicht einsinkt
Einen noch sichereren Schlafplatz schafft man, indem man das Bett grundsätzlich zurückhaltend dekoriert und insbesondere auf Kordeln und Bänder verzichtet. Das Baby kann sich darin verheddern.
Sicher baden und wickeln
Je nach dem Alter des Kleinen können Eltern mit dem Baby in der Bade- oder Babywanne planschen. Einige Vorsichtsmassnahmen sind dabei aber immer zu beherzigen.
Wenn das Baby den Kopf noch nicht halten kann: im Nacken stützen und nie loslassen. Auch bei den etwas Grösseren immer in Griffnähe bleiben und sie keine Sekunde allein lassen. Elektrische Geräte haben in der Nähe von Badewannen nichts zu suchen. Die ideale Wassertemperatur ist 36 bis 37 Grad – weder zu heiss noch zu kalt.
Den Wickeltisch in eine Ecke stellen; das Baby nicht loslassen und immer mit einer Hand am Kind sein. Eine gute Idee ist es auch, das Baby am Boden zu wickeln.
Beim Kochen und Haushalten
Früher oder später will der Haushalt wieder gemacht werden. Auch hier gilt: kühlen Kopf bewahren und das Baby beim Kochen und Haushalten nicht im Arm halten, mit dem Baby im Arm keine heissen Getränke zu sich nehmen und Pfannenstiele beim Kochen immer nach hinten drehen. Zusätzliche Sicherheit bietet ein Herdschutz.
Mehr Tipps in zwölf Broschüren, aufgeteilt nach Altersgruppe, gibt es online unter ouups.ch.