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Vernissage und Buechabholete Heimatbuch 2023

Am Mittwoch vor einer Woche konnten die druckfrischen Heimatbücher 2023 an der Buchvernissage zum ersten Mal in gedruckter Form in Händen gehalten werden. Die Buchpräsentation im Jürg-Wille-Saal des Löwen wurde musikalisch perfekt begleitet.

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Es ist geschafft, das neue Heimatbuch ist gedruckt. Wie immer fand die Buchvernissage mit «Buechabholete» im November statt. Heimatbuch-Redaktor Hansruedi Galliker präsentierte den neusten Inhalt, ergänzt mit persönlichen Geschichten und Erlebnissen über die Entstehung des aktuellsten Werks. Es sei wegen des Hauptthemas «Verkehr» eine etwas technischere Ausgabe geworden, sagte er und ergänzte: «Diese ist aber nicht weniger spannend zu lesen, und die Berichte der diversen Autorinnen und Autoren sind wieder sehr lesenswert geworden. Trotz dem technischen Hauptthema gibt es auch Texte, die das Herz berühren.»

Besonders stolz sind die Verantwortlichen auf das Wimmelbild in der Mitte des Buches. Gezeichnet wurde es von der Meilemerin Selina Hersperger. «Bei genauer Betrachtung sind sogar Persönlichkeiten aus Meilen erkennbar. Es lohnt sich, genau hinzuschauen», ist Galliker begeistert.

Von Siedlungspolitik und Planungsleichen

Das Buch enthält zudem einen kurzen Überblick über die Geschichte des Verkehrs und der Verkehrswege in Meilen, Gemeinderat Heini Bossert verfasste einen informativen Bericht über die Siedlungspolitik und ihren Einfluss auf die Verkehrswege, Susy Sauter sprach mit Schulkindern über ihren Schulweg und Melanie Wunderli und Walter Fasnacht teilen ihre Gedanken zu ihren liebsten Fusswegen in Meilen. Beim Blick auf die Entwicklung und alles, was verkehrstechnisch entstanden ist, lohnt sich auch der Blick darauf, welche Vorhaben in Meilen nicht umgesetzt wurden. Michel Gatti nahm sich des Themas an und berichtet über die «Planungsleichen» der Verkehrsplanung.

Mit dem Bau der Eisenbahn mussten in Meilen einige Verkehrswege angepasst werden. Peter Kummer hat dokumentiert, wie sie die Strassenführungen verändert hat.

Passend zur aktuellen Ausstellung im Ortsmuseum schrieb OMM-Kuratorin Julia Hübner über die letzte Seegfrörni, die 1963 stattfand.

Bea Neururer, die seit 50 Jahren in Meilen lebt, blickt zurück auf die Veränderungen, die das Dorf durchgemacht hat. Es ist ein ganz persönlicher Blick auf das liebgewonnene Zuhause.

Der Jahresrückblick gehört immer dazu

Ein aus der Ukraine stammender Kater beschäftigte und erfreute im vergangenen Jahr ganz Meilen. Karin Aeschlimann schrieb darüber, wie der pelzige Genosse zum Dorforiginal wurde, der die Herzen seiner Fans reihenweise eroberte.

Beleuchtet wird im Buch auch das traditionelle Grümpi, porträtiert wird die Meilemer Künstlerin Maria Mathis, geehrt der Dirigent Kemal Akçağ, der 27 Jahre lang das Sinfonieorchester Meilen dirigierte, zurückgeblickt wird auf 50 Jahre Singing Sparrows, thematisiert werden das Baukollegium, die Geschichte der ZKB aus kommunaler Sicht oder die Meilemer Institution Hohenegg.

Natürlich dürfen der chronologische Jahresrückblick zu den Themen Politik, Schule, Kirchen, Kultur, Gewerbe, Sport und Vereine sowie Kunterbuntes plus Nachrufe auf verstorbene Persönlichkeiten nicht fehlen.

Der Kinderchor begeisterte das Publikum

Herzerwärmend war die musikalische Umrahmung der Vernissage. Von Nathalie Wieser am Klavier begleitet, sang die Klasse 4a des Schulhauses Allmend unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Christine Henke-Bösch diverse Lieder. Gestartet wurde, ganz dem Thema des Heimatbuches entsprechend, mit einem Lied über die Fähre, das vom Meilemer Fabian Auchter geschrieben und komponiert wurde. Alle Darbietungen waren perfekt inszeniert und begeisterten das Publikum.

Anschliessend an die Buchvernissage offerierte die Vereinigung Heimatbuch einen Apéro.

Das Heimatbuch 2023 kann in der Papeterie Köhler, Dorfstrasse 84, Meilen oder online unter www.heimatbuch-meilen.ch bezogen werden. Es kostet 32 Franken.

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