Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Rauchentwicklung auf dem «Schwan»

Am Mittwoch letzter Woche ist es auf der Zürichsee-Fähre zwischen Horgen und Meilen zu starker Rauchentwicklung gekommen. Die Fähre konnte sicher in Meilen anlegen und entladen werden. Es wurde niemand verletzt.

Kurz vor halb sieben ging bei der Stützpunktfeuerwehr Meilen die Meldung «Brand Passagierschiff/Fähre – starke Rauchentwicklung unter Deck im Bereich Maschinenraum» ein. Nach Rücksprache mit der Einsatzzentrale Zürich, wo man nur wusste, dass die Fähre «Schwan» in rund zwei Minuten in Meilen anlegen würde, ohne nähere Informationen zur Situation vor Ort zu haben, entschied Philipp Büchele – Einsatzleiter und Leiter Bevölkerungsschutz –, einen so genannten Kleinalarm abzusetzen.

Für alle Fälle gewappnet

Dabei werden ungefähr die Hälfte aller Feuerwehrleute der Stützpunktfeuerwehr, also rund 45 Personen, alarmiert. Gleichzeitig wie die Feuerwehr Meilen wurden auch die Kantonspolizei Zürich, der Seerettungsdienst Meilen, die Rettungsdienste Schutz und Rettung Zürich und Spital Männedorf sowie ein Notarzt und ein sanitätsdienstlicher Einsatzleiter von Schutz und Rettung Zürich aufgeboten. «Bei einer solchen Meldung ist das der normale Ablauf. Bei Rauch auf der Fähre, die mit 30 Personen und diversen Fahrzeugen beladen ist, geht man erst einmal von einem grösseren Einsatz aus und will für alle Eventualitäten gewappnet sein», erklärt Philipp Büchele.

Fähre blieb stets manövrierfähig

Das Fährschiff «Schwan» war stets manövrierfähig und konnte problemlos in Meilen anlegen und entladen. Anschliessend betraten die Feuerwehrleute zu Fuss die Fähre, um sicherzustellen, dass keine Personen gerettet werden müssen. Zwei Feuerwehrmänner erkundeten, mit Feuerlöschern und Atemschutzgerät ausgestattet, die Maschinenräume unter Deck, um sich einen Überblick zu verschaffen. Parallel dazu wurde zur Sicherheit eine Löschleitung gelegt.

Bei einer näheren Kontrolle und nach dem Entlüften des Maschinenraums konnte die Feuerwehr Meilen den technischen Defekt feststellen, der für die Rauchentwicklung verantwortlich gewesen sein dürfte. Gebrannt hat es nicht.

Verletzt wurde durch den Vorfall niemand. Neben der Stützpunktfeuerwehr standen die Kantonspolizei Zürich, ein Inspektor der Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ), der Seerettungsdienst Meilen, die Rettungsdienste Schutz und Rettung Zürich und Spital Männedorf sowie ein Notarzt und ein sanitätsdienstlicher Einsatzleiter von Schutz und Rettung Zürich im Einsatz.

Ebenfalls ausgerückt ist übrigens die Feuerwehr auf der anderen Seeseite: Die auf der Fähre installierte Brandmeldeanlage löste automatisch bei der Feuerwehr Horgen Alarm aus.

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